| Wir schreiben das Jahr 2006. Es ist Spätsommer. Langeweile im bevölkerungsreichsten Moloch Deutschlands, der Hauptstadt, die im Weltmaßstab mit 3,4 Mill. Einwohnern eher Kleinstadtcharakter hat. (Tokio 37 Mill.;Mexico-City 25 Mill.;Seoul 22 Mill.) Was soll man tun: Angeln fahrn oder 'ne Band gründen? Vielleicht erst Angeln fahrn und dann 'ne Band gründen. Erst mal Angeln am Wutzsee. Fischfang eher mäßig, aber die Gitarre war dabei. Musikalisch geschmackliche Übereinstimmung am Lagerfeuer, eine Lichtung im Gehölz mit dem Namen "Waldbühne" und ein Hauch von Woodstock (Mücken, Modder, Schlafsack) am Wutzsee. Das Baby hatte einen Namen: "Wutzstock". Also erst die Waldbühne, dann Woodstock. Der Rest der Geschichte ist wie bei allen neuen Bands. Die ersten mageren Gigs als Achtungserfolge durch die Loyalität der im Publikum versammelten Freunde. Wer eine Gitarre halten kann, stolpert über die Bühne. Man bedient sich wo man kann, lieber schlecht plagiiert, als gar keine Idee. Aushilfsmusiker werden zu Bandmitgliedern, Gründungsleute werden zu Aushilfen, ganze Instrumentensektionen fluktuieren in alle Richtungen, doch endlich steht das Line-up (Frühsommer 2008). |
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| Wutzstock, das sind: | |||||||||||||
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Die ersten Versuche waren vor allem Coversongs aus unterschiedlichsten Genres von Rock und Pop, sicher nicht zuletzt unter der Maßgabe, was können die angehenden Musiker überhaupt spielen, oder wenigstens so ähnlich nachspielen. Eine erste EP mit fünf Stücken aus eigener Feder veröffentlichten wir Herbst 2008. Die Songs von „Vor der Kirche links“ sind "hier" zu hören. Doch die Zeit bleibt nicht stehen, es muss immer weiter gehen. Im Dezember 2009 erschien unsere neue CD "Zahltag". Die neuen Lieder kann man unter "Musik" anhören. |
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